Politik trifft Berufsbildung
Hoher Besuch in Interlaken. Grossratsdelegation zu Besuch im bzi.
21. August 2025
Politik packt mit an
Am 21. August 2025 besuchten Regierungsrätin Christine Häsler sowie Grossrätinnen und Grossräte das Bildungszentrum Interlaken bzi. Ziel war der direkte Austausch zwischen Politik und Berufsbildung. Was in den Volksschulen (Sek I) schon Tradition hat, wurde damit erstmals auch auf Stufe Sek II (Berufsschulen) lanciert.
21 Schulen – fünf im Fokus
Im Kanton Bern gibt es 21 kantonale Berufsfachschulen, finanziert durch öffentliche Gelder, über die auch das Kantonsparlament entscheidet. An diesem Tag öffneten vier Berufsfachschulen ihre Türen – darunter das bzi in Interlaken, die GIBB in Bern, das BBZ Biel-Bienne sowie die Berufsfachschulen in Langenthal und in Burgdorf. Die Berner Oberländerin Christine Häsler liess es sich nicht nehmen, die Schule ihrer Heimat persönlich zu besuchen, begleitet von zwei Grossrätinnen und fünf Grossräten. Das bzi war Gastgeber und durfte den Anlass in Zusammenarbeit mit den anderen Schulen durchführen: BBZ IDM, Gartenbauschule Hünibach, Schule für Holzbildhauerei Brienz und Wirtschaftsschule Thun.
Austausch auf Augenhöhe
„Ein wertvoller direkter Kontakt zwischen Politik und Bildung“, betonte Rektor Ernst Meier. Entscheide über Bildungsbudgets sollten nicht nur auf Zahlen basieren, sondern auf Einblicken in den Alltag der Schulen. Besonders wichtig sei dabei die Stimme der Lernenden und Lehrpersonen, die unmittelbar zeigen, was politische Beschlüsse in der Praxis bewirken.
Politik packt mit an
Ganz praktisch wurde es beim gemeinsamen Apéro: Die Gäste zogen Kochschürzen an und bereiteten unter Anleitung von 25 Lernenden im 3. Lehrjahr (Berufe Koch/Köchin EFZ und Restaurantfachfrau/-mann EFZ) feine Häppchen und alkoholfreie Drinks zu. Beim Schneiden, Tranchieren und Mixen kamen sie ins Gespräch mit den jungen künftigen Fachkräften – ein lebendiger Dialog zwischen Politik und Praxis.
Dual ist genial – erlebbar gemacht
Zum Abschluss genossen alle gemeinsam das selbst zubereitete Apéro.
„Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut. Er zeigt, dass das Motto der Berufsbildung ‹Dual ist genial›, nicht nur ein Spruch ist, sondern täglich an den Berufsfachschulen des Berner Oberlandes gelebt wird, betont der Rektor der Wirtschaftsschule Thun, Daniel Gobeli.